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FreshX Technology

Fresh x technology Teamfoto

Das Team im Überblick

Teamname: FreshX Technology

Mitglieder: Patrick Peter, Torben Rieger

Die Beurteilung der Frische von Lebensmitteln basiert heute auf Haltbarkeitsdaten, subjektiven Eindrücken oder teuren Laboranalysen. Das führt zu Unsicherheit, Entsorgung und Verlusten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Unsere Idee adressiert dieses Problem, indem sie eine objektive, schnelle und vor Ort nutzbare Bewertung der Frische ermöglicht. Ziel ist es, fundierte Entscheidungen für Verbraucher und Unternehmen zu erleichtern und Lebensmittelverschwendung nachhaltig zu reduzieren.

Die Zukunft der Frischemessung - objektive Frischebewertung entlang der gesamten Wertschöpfungskette - für Umwelt und Gesundheit.

FreshX Technology entwickelt unterschiedliche Lösungen zur objektiven Frischebewertung empfindlicher Lebensmittel wie Fleisch und Fisch. Die Anwendungen für Endverbraucher und für professionelle Anwender werden getrennt konzipiert und adressieren jeweils spezifische Anforderungen und Nutzungsszenarien.

Im Endverbraucherbereich liegt der Fokus auf der Unterstützung bei der Einschätzung der tatsächlichen Genießbarkeit von Lebensmitteln im Haushalt. Ziel ist es, Unsicherheiten nach dem Kauf zu reduzieren und fundierte Entscheidungen jenseits von Haltbarkeitsdaten oder subjektiver Wahrnehmung zu ermöglichen, um sowohl die Gesundheit als auch die Umwelt zu schützen.

Für Unternehmen, den Handel und Institutionen entwickelt FreshX Technology eigenständige Systeme, die auf professionelle Qualitätsanforderungen ausgelegt sind. Diese Lösungen ermöglichen eine objektive und reproduzierbare Bewertung der Lebensmittelqualität direkt im operativen Umfeld. Ziel ist es, Fehlentscheidungen zu reduzieren, Abschreibungen zu minimieren, Rückrufe und Sicherheitsrisiken frühzeitig zu vermeiden sowie qualitätsbezogene Prozesse effizienter und nachvollziehbarer zu gestalten.

Beide Ansätze sind jeweils Gegenstand separater Schutz- und Patentanmeldungen. FreshX Technology verfolgt damit das Ziel, wissenschaftlich fundierte Frischebewertung in unterschiedlichen Anwendungsfeldern verfügbar zu machen und gleichzeitig wirtschaftliche und ökologische Effekte entlang der Lebensmittelkette zu verbessern.

Wie habt ihr euch als Team zusammengefunden?

Hinter FreshX Technology steht ein interdisziplinäres Team mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen, dass das gemeinsames Ziel verfolgt wissenschaftlich fundierte Lösungen für reale Probleme zu entwickeln.

Die ursprüngliche Idee sowie die technische Entwicklung des Geräts stammen von Patrick Peter. Als Physiker hat er den Ansatz konzipiert und die ersten Prototypen entwickelt. Im weiteren Verlauf wurde jedoch deutlich, dass für die Bewertung von Lebensmittelqualität und Frische biologische Expertise unverzichtbar ist.

Mit Torben Rieger kam diese entscheidende Kompetenz ins Team. Wir kennen uns seit mehreren Jahren aus dem gemeinsamen Hockeysport. Torben studiert molekulare Biomedizin und konnte die biologischen Fragestellungen, insbesondere im Zusammenhang mit mikrobiologischen und biochemischen Prozessen, fundiert einordnen und weiterentwickeln. Damit ergänzt er das Projekt inhaltlich auf ideale Weise.

Neben der fachlichen Ergänzung teilen wir ähnliche Werte, einen hohen Qualitätsanspruch und die Motivation, wissenschaftliche Erkenntnisse praxisnah umzusetzen. Aus dieser Kombination ist ein Team entstanden, das technische, naturwissenschaftliche und anwendungsbezogene Perspektiven zusammenführt und FreshX Technology gemeinsam vorantreibt.

Wie seid ihr auf eure Idee gekommen?

Die Idee zu FreshX Technology entstand im August 2024 aus einer konkreten Alltagssituation. Innerhalb einer Woche musste Patrick Peter zweimal jeweils rund zehn Kilogramm Hähnchen entsorgen, da trotz gültigem Haltbarkeitsdatum Unsicherheit über die tatsächliche Frische bestand. Das Fleisch roch unauffällig, zeigte jedoch optische Veränderungen, die keine eindeutige Entscheidung zuließen.

Bei der Suche nach einer einfachen und verlässlichen Möglichkeit, Frische objektiv zu beurteilen, wurde schnell deutlich, dass es für solche Situationen keine praktikable Lösung gibt. Entscheidungen beruhen entweder auf subjektiven Eindrücken oder auf aufwendigen Laboranalysen, die im Alltag nicht einsetzbar sind.

Nachdem sich rasch zeigte, dass dieses Problem kein Einzelfall ist, entstand der Entschluss, selbst eine Lösung zu entwickeln. Mit seinem physikalischen Hintergrund begann Patrick Peter, sich systematisch mit messbaren Indikatoren der Lebensmittelqualität auseinanderzusetzen. Nach rund sechs Monaten intensiver Entwicklungsarbeit entstand ein erster tragfähiger Ansatz, der die Grundlage für den weiteren Ausbau von FreshX Technology bildete.

Was studiert/arbeitet ihr bzw. was habt ihr studiert?

Patrick Peter hat einen Masterabschluss in Physik und Sport. Neben seiner wissenschaftlichen Ausbildung verfügt er über unternehmerische Erfahrung und hat bereits erfolgreich gegründet. Er ist Gründer und Geschäftsführer von Titangrip, dem größten europäischen Onlineshop für Griffkraft-, Kraftsport- und Armwrestling-Equipment. Dort verantwortet er die strategische Ausrichtung des Unternehmens sowie die technische und konzeptionelle Weiterentwicklung.

Torben Rieger studiert derzeit Molekulare Biomedizin im Bachelor und arbeitet parallel im Labor. Sein Schwerpunkt liegt auf biologischen, mikrobiologischen und biochemischen Fragestellungen, insbesondere im experimentellen Umfeld. Diese praktische Laborerfahrung bringt er gezielt in die Entwicklung und Bewertung der biologischen Aspekte von FreshX Technology ein.

Ein Funfact

Der Name FreshX Technology entstand ganz zu Beginn des Projekts eher spontan als geplant. Zu einem Zeitpunkt, an dem noch kein Unternehmensname feststand, wurden wir kurzfristig danach gefragt. Kurz zuvor hatten wir über SpaceX gesprochen und aus dem Moment heraus fiel der Name „FreshX“. Da sich später zeigte, dass „FreshX“ bereits vergeben war, entschieden wir uns für den Namen FreshX Technology. Was zunächst aus der Not heraus entstand, ist heute ein fester Bestandteil unserer Identität.

Womit hat euch das Gateway geholfen?
Das Gateway hat uns in einer frühen Phase entscheidend unterstützt. Besonders hilfreich waren die erfahrenen Coaches in unterschiedlichen Bereichen, von Unternehmensführung über Fördermittel bis hin zu IP- und Patentrecht. In den Inkubatorprogrammen wurden zentrale unternehmerische Fragestellungen strukturiert und praxisnah behandelt, was uns geholfen hat, unsere Idee strategisch weiterzuentwickeln und kritisch zu reflektieren.

Darüber hinaus ermöglichte das Gateway wertvolle Kontakte innerhalb der Universität sowie den Zugang zu relevanten Netzwerken. Ein besonderes Highlight war das Goldene Ticket für das Finale des Brightlands Startup Contests in Maastricht, das uns zusätzliche Sichtbarkeit und wertvolles Feedback auf internationaler Ebene verschafft hat. Wir würden das Gateway immer wieder weiterempfehlen, da es fachliche Tiefe mit praxisorientierter Unterstützung verbindet und Gründerteams gezielt beim Übergang von der Idee zum Start-up begleitet.