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„Entscheidend ist, dass die Hochschulen Strukturen für Entrepreneur-
ship verstetigt und institutionell verankert haben.“

Ein Interview mit Marc Kley, Geschäftsführender Direktor des Gateway ESC und Dr. Johannes Velling, Abteilungsleiter im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW

Interview Marijan Kojic

Velling cropped

116 Millionen Euro. Für sechs Exzellenz Start-up Center (ESC) in Nordrhein-Westfalen. Eine solches Fördervolumen für Gründungsförderung an Hochschulen gab es selten in Deutschland – im aktuellen Sprech: ein „Doppelwumms“. Aber die Finanzmittel waren nur ein Aspekt. Wesentlich für die Durchschlagskraft der Förderung waren noch andere Faktoren. Sagt Dr. Johannes Velling  – als Abteilungsleiter im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW verantwortlich für Digitalisierung und Start-ups und Initiator der ESC-Förderung (siehe Info-Box am Ende des Artikels). Ein Name, der mit der Entwicklung des Start-up-Ökosystems in Deutschland verbunden ist wie kaum ein anderer. Der HTGF | High-Tech Gründerfonds  und das exist - from science to business-Programm auf Bundesebene, das Gründungsstipendium und das Scale-up.NRW-Programm auf Landesebene – tausende von Gründer*innen haben von den Fördermaßnahmen profitiert, die Johannes Velling mitinitiiert und verantwortet hat.

Wie ordnet er im Rückblick das Exzellenz Start-up Center-Programm ein? Und wie bewerten diejenigen die ESC-Förderung, die an den Hochschulen eines der ESC-Projekte umgestezt haben? Ein Gespräch zwischen Joachim Velling und Marc Kley, der als Geschäftsführender Direktor des Gateway an der Universität zu Köln das Exzellenz Start-up Center aufgebaut habe. Die Fragen stellte Marijan Kojic.

Für die Förderung der „Excellence Start-up Center.NRW“ hatte die Landesregierung in einem bislang ungekannten Ausmaß umfangreiche Mittel mobilisiert. Es sind nur wenige Konzepte gefördert worden. Warum haben Sie diesen Exzellenz-Ansatz gewählt?

Dr. Johannes Velling:

Unser Leitgedanke war, die uns zur Verfügung stehenden Mittel auf ganz wenige Hochschulen zu konzentrieren, damit dort ein richtiger Schub in Richtung Gründungsförderung passieren kann. Ziel war es, Leuchttürme zu schaffen, die mit den führenden Gründungsuniversitäten hierzulande, aber auch europaweit mithalten zu können. Mit richtig viel Geld gebündelt an wenigen Hochschulen können Sie innerhalb und außerhalb der betroffenen Hochschulen die ausreichende Aufmerksamkeit schaffen, richtig etwas in Bewegung zu setzen – Widerstände zu brechen und eine Aufbruchstimmung zu erzeugen.  Natürlich musste dafür das ausreichende Potenzial hierfür an den geförderten Hochschulen vorhanden sein. Wir hatten eine hochrangige Jury, die hierbei einen tollen Job gemacht hat und deren Entscheidung wir uns bei der Auswahl gerne anschließen konnten.

Marc Kley:

Für uns bot sich durch diese Förderung die Chance das voranzubringen, was wir zuvor aufgebaut hatten. 2015 hatten wir mit der Anmietung eines Gebäudes als Inkubator einen Testballon gestartet, und haben gesehen: es funktioniert. Es wird sehr stark nachgefragt von Studierenden und von Absolventinnen und Absolventen. Die 35 Arbeitsplätze waren schnell belegt. Dazu hatten wir ein bis zwei Stellen verstetigt und hatten eine gute Ausgangsbasis. Die Förderung als Exzellenz Start-up Center war die Riesenchance, das Modell zu skalieren und das ganze Ökosystem für Hochschulgründungen voranzubringen.

»Die ESC-Förderung war zudem entscheidend, um das Thema strukturell bei uns zu verankern. «

Marc Kley

Eines der Ziele war, das Start-up-Ökosystem in NRW zu stärken. Insbesondere aus der Wissenschaft sollten mehr Gründungen mobilisiert und umfangreich unterstützt werden.

Dr. Johannes Velling:

Wir haben eine starke Entwicklung in NRW bewirkt. Dies sieht man unter anderem am Gründungsradar des Stifterverband, sechs der elf bestplatzierten Hochschulen kommen inzwischen aus NRW, das war zuvor anders. Gerade die Universität zu Köln hat sich besonders positiv entwickelt – von Platz 33 vor einigen Jahren auf Platz 3 zuletzt. Die Entwicklung zeigen auch die einzelnen Kennzahlen deutlich, wie z.B. die Zahl der betreuten Gründungsvorhaben, die Anzahl der erfolgten Gründungen, das Wachstum der Alumni Netzwerke oder auch die Anzahl der mit Gründungsthemen befassten Hochschulprofessor*innen. Entscheidend ist, dass die Hochschulen die Entrepreneurship-Strukturen auch verstetigt haben, sei es über ein GmbH wie in Aachen oder über eine Zentrale Betriebseinheit wie in Köln.

Marc Kley:

Die Rankingergebnisse haben auch für eine starke Wirkung nach innen gesorgt, in die Hochschule. Die Top-Platzierungen haben geholfen, die Wichtigkeit des Themas zu vermitteln und zu einem Kulturwandel beizutragen. Die ESC-Förderung war zudem entscheidend, um das Thema strukturell bei uns zu verankern. Dass erfolgreiche Gründungen und sogar Scale-ups daraus entstanden sind, hat wiederum das Netzwerk gestärkt. Erfolgreiche Gründer*innen engagieren sich in unserem Alumni Network als Mentor*innen, als Inputgeber*innen oder als Investor*innen.

Welche Maßnahmen haben sich bewährt? Gab es Unterschiede an den sechs geförderten Hochschulen?

Dr. Johannes Velling:

Bewährt haben sich tatsächlich unterschiedliche Herangehensweisen. Es gab zum Beispiel Investitionen in die technische Infrastruktur, die zum Teil durch unsere Fördermittel mitfinanziert wurde. Der Makerspace der Worldfactory Start-up Center (WSC) in Bochum, der Start-up Campus der garage33 in Paderborn oder derInnoDom Cologne haben einen sehr unterschiedlichen Charakter, die jeweils zur Ausrichtung der Hochschulen passen. Weitere Unterschiede sind die bereits erwähnten Strukturen von der GmbH bis zur Zentralen Betriebseinheit. In Köln haben sich die fachspezifischen Transferscouts bewährt. Das sieht man auch daran, dass sich nun die Fakultäten selbst an der Finanzierung beteiligen.In Bochum haben sich hingegen fachspezifische Inkubationsprogramme etabliert. Was sich an allen Standorten als produktiv erwiesen hat: Dass es nun gründungsaffine Professuren an vielen Fakultäten gibt, die Uni Köln hat sich hier ganz besonders engagiert.

Marc Kley:

Das ist schon ein besonderes Committment. Wir haben die neun neuen Lehrstühle mit Hilfe der ESC-Förderung zu Beginn finanziert. Aber die Fakultäten haben die Professuren verstetigt. Mit den Lehrstühlen und den Transferscouts haben wir Forschung, Gesellschaft und Wirtschaft sehr gut verknüpft bekommen, was zu vielen Kooperationen geführt hat. Noch im Rahmen der ESC-Förderung haben wir unser Modell in einem White Paper zum Transferscouting dargestellt und erhalten seitdem viele Anfragen von Hochschulen im In- und Ausland, die an der Einführung eines solchen Modells interessiert sind. Da arbeiten wir nun daran, unsere Learnings in der Breite auszurollen.

Was waren die größten Hürden?

Dr. Johannes Velling:

Es waren teils intensive Gespräche nötig, bis sich die Hochschulen verpflichtet hatten, einen Teil der Strukturen zu verstetigen. Daran sind intern eine Vielzahl an Akteuren beteiligt, die dem zustimmen müssen. Es war auch herausfordernd, die Exzellenz Start-up Center institutionell zu verankern. Und nicht zuletzt die Berufungsverfahren für die neu geschaffenen Lehrstühle. Bei all diesen Themen sind viele Seiten beteiligt, die an einem Strang ziehen müssen. Darüber hinaus: Gründung als Option auch bei Forschenden an bislang gründungsfernen Fakultäten zu platzieren, ist ein dickes Brett. Aber es lohnt sich, dort entstehen oft die besonders vielversprechenden Gründungsvorhaben.

Marc Kley:

Ein wichtiges Learning war für uns, dass wir jede Fakultät hinsichtlich Transfer und Gründung anders ansprechen müssen. Eine weitere Herausforderung bestand darin, für die Zeit nach Auslaufen der Förderung das Personal mit den passenden Qualifikationen zu halten oder neu zu gewinnen. Die Universität kann nicht das Personaltableau aufrechterhalten, wie das mit den Mitteln aus der ESC-Förderung möglich war. Nun mit einem kleineren Team das Grundangebot fortzuführen, heißt auch, dass sich die Profile und Rollen im Team verändern müssen, um das zu schaffen.

»Ein gutes Konzept ist eine Sache, eine ganz andere Frage ist, ob das Team das nötige Rüstzeug und die Rückendeckung mitbringt, die es für die Umsetzung braucht. «

Dr. Johannes Velling

Was waren zuvor im Ministerium die Herausforderungen, ein solches Förderprogramm zu initiieren?

Dr. Johannes Velling:

Auch wenn die Zeit in den Jahren 2017 bis 2019 eine ganz andere als derzeit war: Es war ein großes Unterfangen, finanzielle Mittel in einer solchen Größenordnung zu organisieren. Für die Antragsteller bringt eine so große Fördersumme in Folge die Herausforderung mit sich, ein Konzept zu entwickeln, das die finanziellen Mittel sinnvoll und umsetzbar einplant. Darüber hinaus war es für uns im Ministerium wichtig, sehr genau zu prüfen, ob die antragstellenden Teams auch erfüllen können, was es für eine gute Umsetzung braucht. Ein gutes Konzept ist eine Sache, eine ganz andere Frage ist, ob das Team das nötige Rüstzeug und die Rückendeckung mitbringt, die es für die Umsetzung braucht. Nur vom Papier her kann man das nicht beurteilen. Ohne das Committment der Hochschulleitung wird es bei zentralen Maßnahmen wie der Regelung von IP-Prozessen oder der Einrichtung einer Zentralen Betriebseinheit schwierig.

»Es wäre schön, wenn wir in den kommenden Jahren fünf bis zehn Unicorns in NRW wachsen sehen, die von den ESC-Hochschulen kommen.«

Dr. Johannes Velling

Wie sehen Sie die Rolle der Hochschulen für das Start-up-Ökosystem in Zukunft, was wäre eine positive Weiterentwicklung?

Dr. Johannes Velling:

Die weitere Entwicklung hängt davon ab, wie sehr sich die Hochschulen dem Thema Entrepreneurship widmen. Das merkt man schon an Kleinigkeiten: Wie schnell finde ich Hinweise auf das Gründungszentrum auf der Webseite der Hochschule? Steht es im Leitbild bzw. im Hochschulentwicklungsplan der Hochschule? Wird die technische und räumliche Infrastruktur erhalten und ausgebaut? Am Ende werden wir es schlicht an der Zahl der Ausgründungen merken, ob sich die Rolle der Hochschulen weiter positiv entwickelt hat. Und daran, wie erfolgreich diese Ausgründungen sind. Es wäre schön, wenn wir in den kommenden Jahren fünf bis zehn Unicorns in NRW wachsen sehen, die von den ESC-Hochschulen kommen. Gute Voraussetzungen haben wir dafür, nicht zuletzt mit den beiden Startup Factories in NRW, die BRYCK Startup Alliance im Ruhrgebiet und die Gateway Factory im Rheinland. Wir sind stolz darauf, dass beide Startup Factories auch auf den Exzellenz Start-up Centern aufbauen.

Darüber hinaus wünsche ich mir, dass die Hochschulen in Zukunft noch mehr für Gründung als berufliche Option werben, gerade in den Deeptech-Bereichen. Diese Ausgründungen aus den Hochschulen braucht Deutschland.

Marc Kley:

Ich möchte ergänzen, dass die Hochschulen für eine weitere positive Entwicklung die Themen Transfer und Gründung auch in ihrem Haushalt signifikant verankern müssen. Das ist die Voraussetzung. Wir haben bewiesen, dass Hochschulen ein zentraler Treiber in einem Ökosystem sein können. Hier in Köln ist uns das durch die Kooperation mit den anderen Hochschulen und der gemeinsamen Marke Gateway gelungen. Der InnoDom Cologne ist zu einem Nukleus für das gesamte Start-up-Ökosystem geworden, hier finden gemeinsame Veranstaltungen mit vielen Partnern wie der KölnBusiness Wirtschaftsförderung, der Sparkasse KölnBonn, der Kreissparkasse Köln, dem xdeck oder dem BioCampus Cologne statt. Diese Netzwerke konnten wir alle aktivieren, um nun die zusätzliche Bundesförderung für die Gateway Factory zu mobilisieren. Damit schaffen wir als Hochschulen auch die Grundlagen für das Wachstum bis hin zum Unicorn.

Was könnte für die weitere positive Entwicklung des Start-up-Ökosystems von politischer Seite noch kommen?

Dr. Johannes Velling:

Insgesamt haben wir bereits viel für die Top-Hochschulen getan. Aktuell liegt der Fokus der Landespolitik darauf, Gründungsunterstützung mehr in die Breite zu tragen – mit der Förderung der Start-up Center.NRW. Die Förderung der Fokuszentren für Gründungen im Bereich Künstlicher Intelligenz AICE.NRW, Gründungen durch Akademikerinnen FACE (Female Academic Entrepreneurs) und bei Ihnen in Köln für Klima-Innovationen Climate Innovation.NRW zielen auf besonders wichtige Themen. Weiterhin sehe ich es als unsere Aufgabe, mit den Hochschulen im Gespräch zu bleiben und mit ihnen an der Verzahnung mit dem Ökosystem zu arbeiten.

Marc Kley:

Ich finde es wichtig, dass die Politik mit den Hochschulen im Dialog bleibt. Nicht dass die denken, im Gründungsbereich haben wir viel aufgebaut, da brauchen wir erst mal nichts mehr zu machen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Politik über das Hochschulrahmengesetz fordernd auftritt und Zielvorgaben zu Transfer und Gründung macht. Wir sind froh über die Förderung unseres Fokuszentrum Climate Innovation.NRW. Das gibt uns die Möglichkeit, unser Know-how gemeinsam mit dem Nachhaltigkeitsbüro der Uni Köln nun themenspezifisch einzusetzen und in ganz NRW auszurollen.

Ich fände es im Übrigen schön, wenn die Landespolitik den Austausch der Exzellenz Start-up Center und weiterer Hochschulen weiterhin aufrechterhalten könnte. Es hat einen besonderen Charakter, wenn das von Ihrer Seite kommt und Sie die Exzellenz Start-up Center auch beratend einbinden bei der Planung Ihrer Vorhaben.

In welchen Bereichen müsste die Bundespolitik aktiv werden, um Rahmenbedingungen zu verbessern?

Dr. Johannes Velling:

Sicherlich verfügt der Bund im Bereich Finanzierung über andere Hebel als die Landespolitik, zum Beispiel wenn es um die Mobilisierung von institutionellen Anlegern geht. Bei manchen Themen kommt es auf die Zusammenarbeit von EU und Bundespolitik an, etwa bei regulatorischen Fragen. Klar, es wäre schön, wenn Gründen einfacher und schneller erfolgen kann. Die Mitarbeiterbeteiligung sollte einfacher werden, damit Start-ups gute Mitarbeiter*innen finden und halten können.

»Wenn es uns gelingt, als NRW mehr mit einer Stimme zu sprechen – wie etwa mit den beiden Startup Factories – dann können wir europaweit mehr Sichtbarkeit bekommen.«

Marc Kley

Noch mal auf NRW geschaut: Wo steht der Standort insgesamt? Wo sind unsere Stärken, wo Schwächen?

Dr. Johannes Velling

All das, wofür Deutschland in der Welt bekannt ist, trifft in besonderer Weise auch auf NRW zu. Wir verfügen über eine breite wirtschaftliche Struktur mit einer starken industriellen Basis. DAX-Unternehmen, Familienunternehmen, Hidden Champions – all das finden Sie hier mehr als anderswo in Deutschland. Gerade für B2B-Start-ups ist die Nähe zu den Kunden ein Vorteil hier in NRW. Mit 18 Millionen Einwohnern sind wir quasi der siebtgrößte Staat in Europa. Also sind wir als Standort für B2C ebenso attraktiv. Nicht zuletzt bieten wir mit den Hochschulen und 700.000 Studierenden innovative Ideen und Talente im Übermaß. Wir sind der größte Wissenschaftsraum in Europa, die Dichte an Forschungseinrichtungen und Hochschulen ist besonders hoch.

Marc Kley

Der Access-to-talent ist sehr gut in NRW. Die polyzentrische Struktur ist in manchen Belangen eine Herausforderung, für Außenstehende wirkt das kleinteilig. Wenn es uns gelingt, als NRW mehr mit einer Stimme zu sprechen – wie etwa mit den beiden Startup Factories – dann können wir europaweit mehr Sichtbarkeit bekommen, etwa als Deeptech-Standort.

Letzte Frage: Worauf sind Sie beide stolz? Herr Velling, Sie haben vieles auf den Weg gebracht, um die Start-ups zu stärken, auf Bundes- wie auch auf Landesebene.

Dr. Johannes Velling

Ein besonderes Highlight war sicher die Initiierung des HTGF | High-Tech Gründerfonds, immer noch der größte Frühphaseninvestor in Deutschland. Aber auch das exist - from science to business-Programm liegt mir besonders am Herzen. Das wurde nun von verschiedenen Regierungen über viele Legislaturperioden fortgeführt, also scheint das Programm gut zu funktionieren. Fünf- oder sechstausend Start-ups sind durch Maßnahmen, die ich mit auf den Weg gebracht habe, gefördert worden. Darauf bin ich schon stolz. Aber auch hier in NRW bin ich froh, wie sich das Gründungsstipendium oder auch das Scale-up.NRW-Programm entwickelt haben.

Marc Kley

Mich freut es ganz besonders, dass wir uns als Universität zu Köln als gründungsfreundlichste nicht-technische Hochschule in Deutschland etablieren konnten. Stolz bin ich auf die Entwicklung der Marke Gateway: Inzwischen unterstützen wir als Verbund von starken Partnern Gründungen von der Idee bis zur Skalierung. Ich denke, dass hat in dieser Form und Größe Vorbildcharakter. Nicht zuletzt bin ich stolz auf den Spirit, den wir hier geschaffen haben und den unser Claim perfekt wiedergibt: #Make ideas work. Wir haben nicht nur gute Ideen, wir setzen viele auch erfolgreich um.

Vielen Dank für das Gespräch!

Das Förderprogramm „Exzellenz Start-up Center.NRW“:  Spitzenforschung als Motor für erfolgreiche Start-ups: Sechs nordrhein-westfälische Universitäten haben im Rahmen der Landesinitiative „Exzellenz Start-up Center.NRW“ eindrucksvoll gezeigt, wie aus wissenschaftlichen Erkenntnissen tragfähige Gründungsideen entstehen. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat mit dem Programm den Ausbau bestehender Strukturen gefördert und die Professionalisierung universitärer Gründungsnetzwerke vorangetrieben. Entstanden sind leistungsfähige „Exzellenz Start-up Center“, die in starke regionale Ökosysteme eingebettet sind und Innovationen in die Praxis bringen. Für die sechsjährige Förderphase bis Ende 2025 hatte das Land rund 116 Millionen Euro bereitgestellt.